Das EU Grundgesetz verbietet eugenische Praktiken. Ungeachtet dessen begründete das Bundesverfassungsgericht den §173 erbhygienisch. Weitere Details...

PARADOXIE 1 — Eugenik trotz Eugenikverbot, Kritik zu §173

Nicht das Kinder zeugen, sondern nur die natürliche Liebe wird von §173 bestraft. Der Angeklagte wäre frei, hätte er seine Kinder künstlich gezeugt.  Weitere Details...

PARADOXIE 2 — künstliche Befruchtung ist ok

In Ländern wie Frankreich, Niederlande, Belgien, Luxemburg wurden derartige Gesetze gestrichen, weil Moral und Geschmack dort nicht Aufgabe von Strafrecht sind.  Weitere Details...

PARADOXIE 3 — andere Länder, andere Sitten

§173 leistet der Diskriminierung von Kindern aus inzestuösen Beziehungen Vorschub, indem ihre Existenz strafrechtlich verboten wird.            Weitere Details...

PARADOXIE 4 — §173 diskriminiert Kinder

Vor dem Gesetz sind Missbrauch und Liebe identisch. Der Begriff „Inzest“ wird der Unterschiedlichkeit der Fälle nicht gerecht. Weitere Details...

PARADOXIE 5— Liebende = Verbrecher

Liebe unter Verwandten kann nur dann entstehen, wenn diese getrennt aufwachsen. Genau dazu aber führt die Bestrafung Betroffener mit §173.  Weitere Details...

PARADOXIE 6 — §173 verstärkt die Quellen inzestuöser Liebe

Entgegen der BVG-Urteilsbegründung sind sexuelle Übergriffe  auf Unterlegene nicht strafbar, es sei denn es handelt sich dabei um Vaginalverkehr. Liebe ist dagegen strafbar.  Weitere Details...

PARADOXIE 7— Misshandlung ist ok, Liebe nicht

Sieben Paradoxien des §173

Eine Verfassungsklage gegen die Strafbarkeit von Geschwisterliebe hat den Dissens über die Rechtmäßigkeit des §173 auf den Tisch gebracht. Doch trotz des Vorwurfs von höchster Stelle, §173 sei ein „schwerer Fehler des Gesetzgebers“, inhaftiert die Justiz weiter Menschen für einvernehmliche Liebe auf Basis dieses Gesetzes.